„Sozial Media ist im Alltag angekommen“, so Seifert zu Beginn ihres Referates. Gemeint sind hier unter anderem soziale Netze wie Facebook, Xing und Twitter, welche auch für Unternehmen eine immer wichtigere Plattform für die Kommunikation darstellen würden. „Ein Drittel aller Internet-User sind mindestens einmal in der Woche in sozialen Netzen unterwegs“, so die Leiterin InformationsDesign beim Unternehmen GenoTec. Facebook habe die Zehn-Millionen-Nutzer-Grenze in Deutschland erreicht, das businessorientierte Netzwerk XING weise knapp vier Millionen Nutzer im deutschsprachigen Raum auf. Schnell würden Mitarbeiter, welche Profile in diesen Seiten besäßen, gewollt oder ungewollt Botschafter der Unternehmen. So liege die Präsentation des Unternehmens in der Öffentlichkeit nicht mehr alleine in der Hand der PR-Abteilungen sondern würden durch Kommentare von Mitarbeitern mitbestimmt. „Mehr denn je ist das Außenbild abhängig vom Auftreten der Mitarbeiter“, ist Seifert überzeugt. Sie fordert die Unternehmer gerade vor dem Hintergrund des WikiLeaks-Skandales auf, bei ihren Mitarbeitern Medienkompetenz aufzubauen. Mit dem Aufbau von unternehmenseigenen „Social Media Richtlinien“ könnten Unternehmen ein gewissem Maße Einfluss auf das Verhalten der Mitarbeiter im World Wide Web nehmen. Was darf ein Kundenbetreuer in Facebook? Was darf er nicht? Über solche Fragen sollte sich auch die Unternehmensleitung Gedanken machen. Ebenfalls vorgestellt wurde das Jobportal www.jobachse.de der Ems-Achse durch den Geschäftsführer Hermann Wocken. Das Portal sei ein Bestandteil der Fachkräfte Initiative der Wachstumsregion Ems-Achse „Beste Köpfe, beste Chancen“. Im Rahmen dieser Initiative sollen alle Potenziale genutzt werden, um Fach- und Führungskräfte in der Region zu halten, beziehungsweise in die Region zu locken. „Der Wettbewerb der Regionen um Fachkräfte hat bereits begonnen“, so Wocken. Daher sollten alle Kommunen, Unternehmen und Hochschulen der Ems-Achsenregion an einem Strang ziehen. Er hob in diesem Zusammenhang auch die gute Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsverband Emsland hervor. Neben dem Jobportal habe die Ems-Achse eine Reihe von weiteren Maßnahmen zur Fachkräftebindung und -akquise auf den Weg gebracht. So sei die Errichtung einer Servicestelle für potenzielle Fachkräfte in Planung, welche sich um das persönliche Umfeld der zuziehenden Fachkraft kümmere und beispielsweise bei der Suche nach Kita-Plätzen für die Kinder oder nach geeigneten Wohnmöglichkeiten behilflich ist. Aktiv Akquise betreibt die Ems-Achse derzeit auf rund 30 Jobmessen im Bundesgebiet. „Oft hören wir hier, dass man in unserer Region nur Urlaub machen kann“, beschreibt Wocken die Erfahrungen auf den Jobmessen. Daher sei es ein wichtiges Ziel, in Kooperation mit allen Institutionen, Unternehmen und Kommunen gemeinsam das Image der Region zu verbessern und die „hidden Champion“ der hiesigen Unternehmen vorzustellen. „Unsere Region ist eine Boom-Region mit prognostizierten Beschäftigungszuwächsen weit über dem Bundesdurchschnitt“, ist Wocken von der Leistungsstärke dieser Region überzeugt.
Sozialmedia ist im Alltag angekommen - Gut besuchter Stammtisch des Wirtschaftsverbandes in Lingen
„Sozial Media ist im Alltag angekommen“, so Seifert zu Beginn ihres Referates. Gemeint sind hier unter anderem soziale Netze wie Facebook, Xing und Twitter, welche auch für Unternehmen eine immer wichtigere Plattform für die Kommunikation darstellen würden. „Ein Drittel aller Internet-User sind mindestens einmal in der Woche in sozialen Netzen unterwegs“, so die Leiterin InformationsDesign beim Unternehmen GenoTec. Facebook habe die Zehn-Millionen-Nutzer-Grenze in Deutschland erreicht, das businessorientierte Netzwerk XING weise knapp vier Millionen Nutzer im deutschsprachigen Raum auf. Schnell würden Mitarbeiter, welche Profile in diesen Seiten besäßen, gewollt oder ungewollt Botschafter der Unternehmen. So liege die Präsentation des Unternehmens in der Öffentlichkeit nicht mehr alleine in der Hand der PR-Abteilungen sondern würden durch Kommentare von Mitarbeitern mitbestimmt. „Mehr denn je ist das Außenbild abhängig vom Auftreten der Mitarbeiter“, ist Seifert überzeugt. Sie fordert die Unternehmer gerade vor dem Hintergrund des WikiLeaks-Skandales auf, bei ihren Mitarbeitern Medienkompetenz aufzubauen. Mit dem Aufbau von unternehmenseigenen „Social Media Richtlinien“ könnten Unternehmen ein gewissem Maße Einfluss auf das Verhalten der Mitarbeiter im World Wide Web nehmen. Was darf ein Kundenbetreuer in Facebook? Was darf er nicht? Über solche Fragen sollte sich auch die Unternehmensleitung Gedanken machen. Ebenfalls vorgestellt wurde das Jobportal www.jobachse.de der Ems-Achse durch den Geschäftsführer Hermann Wocken. Das Portal sei ein Bestandteil der Fachkräfte Initiative der Wachstumsregion Ems-Achse „Beste Köpfe, beste Chancen“. Im Rahmen dieser Initiative sollen alle Potenziale genutzt werden, um Fach- und Führungskräfte in der Region zu halten, beziehungsweise in die Region zu locken. „Der Wettbewerb der Regionen um Fachkräfte hat bereits begonnen“, so Wocken. Daher sollten alle Kommunen, Unternehmen und Hochschulen der Ems-Achsenregion an einem Strang ziehen. Er hob in diesem Zusammenhang auch die gute Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsverband Emsland hervor. Neben dem Jobportal habe die Ems-Achse eine Reihe von weiteren Maßnahmen zur Fachkräftebindung und -akquise auf den Weg gebracht. So sei die Errichtung einer Servicestelle für potenzielle Fachkräfte in Planung, welche sich um das persönliche Umfeld der zuziehenden Fachkraft kümmere und beispielsweise bei der Suche nach Kita-Plätzen für die Kinder oder nach geeigneten Wohnmöglichkeiten behilflich ist. Aktiv Akquise betreibt die Ems-Achse derzeit auf rund 30 Jobmessen im Bundesgebiet. „Oft hören wir hier, dass man in unserer Region nur Urlaub machen kann“, beschreibt Wocken die Erfahrungen auf den Jobmessen. Daher sei es ein wichtiges Ziel, in Kooperation mit allen Institutionen, Unternehmen und Kommunen gemeinsam das Image der Region zu verbessern und die „hidden Champion“ der hiesigen Unternehmen vorzustellen. „Unsere Region ist eine Boom-Region mit prognostizierten Beschäftigungszuwächsen weit über dem Bundesdurchschnitt“, ist Wocken von der Leistungsstärke dieser Region überzeugt.




