Ein Zeichen gegen Gewalt bei Frauen und Mädchen setzen

Die Organistaion „Terre de femmes“ möchte die Öffentlichkeit auf das Thema „Gewalt an Frauen“ aufmerksam machen. (Foto: privat)

Oldenburg. Einer der schrecklichsten Verbrechen ist die Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Der kommende Freitag, 25. November, ist der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“, zu dem auch in Oldenburg Aktionen stattfinden. Die Vereinigung „Terre des femmes“ ruft öffentlich auf, ein deutliches Signal gegen die spezielle Gewalt zu setzen. Der Gedenktag biete eine gute Gelegenheit dafür, die Öffentlichkeit darüber aufzuklären, dass tagtäglich Frauen und Mädchen Opfer von Gewalt und Diskriminierung sind. Laut der UNO wird jede dritte Frau einmal in ihrem Leben geschlagen, vergewaltigt oder anderweitig missbraucht.

Das Frauenbüro der Stadt Oldenburg, die Gleichstellungsstelle und das Autonome Feministische Referat der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, das Oldenburger FrauenForum vertreten durch den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), ver.di, das Zentrum für Frauen-Geschichte e.V., das Autonome Frauenhaus, die Beratungsstelle Wildwasser und die Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt (BISS) werden sich an dieser Aktion beteiligen. Bis zum 28. November wehen am Kulturzentrum PFL, an der Uni Oldenburg und an weiteren Gebäuden im Stadtgebiet Fahnen, die ein deutliches Zeichen setzen. Am Freitag von 16 bis 20 Uhr laden die Akademie der Evangelisch-Lutherischen Kirche und das Frauenbüro zu einem Workshop in das Gemeindehaus, Peterstraße 25, ein.

Unter anderem wird auch der preisgekrönte Film „Pray the Devil Back to Hell“ vorgeführt, der die Stärke der liberianischen Frauen zeigt, die maßgeblich dazu beigetragen haben, den Bürgerkrieg zu beenden. Zudem wird Bundestagsabgeordnete Dr. Christiane Ratjen-Damerau ab 19 Uhr zum Frauen-Dämmerschoppen in das Wahlkreisbüro, Haarenufer 14, einladen. Dort wird auch die Oldenburger Autorin Inge Merkentrup aus ihrem Roman „Schatzmutter schießt scharf“ vorlesen.

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